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Vitamin C – Der Inbegriff für ein Intaktes Immunsystem

Jeder von uns kennt es seit Kindertagen als das Synonym für ein gut funktionierendes Immunsystem, das gute alte Vitamin C. Egal ob in Säften oder anderen Lebensmitteln, Vitamin C-Zusatz suggeriert uns: „Kauf mich und bleib gesund“.  Aber wofür dient es unserem Körper eigentlich genau?

Vitamin C hat für unseren Körper vielfältige Funktionen. Die erste, die uns dabei in den Sinn kommt, ist natürlich der Zusammenhang zu unserem Immunsystem. Auf unser Immunsystem wirkt es immunmodulierend, d.h. es kann unsere Immunabwehr erhöhen. Dadurch optimiert es die Wirkung Deiner Immunabwehrzellen und kurbelt auch die Produktion von Antikörpern an, den kleinen wichtigen Helfern in der Auseinandersetzung mit potenziellen Krankheitserregern. 

Abseits davon wirkt Vitamin C unter anderem als Antioxidans. Es schützt also unsere Zellen und auch die sich darin befindende DNA vor aggressiven Sauerstoffverbindungen, die während des Stoffwechsels anfallen. Laut gängiger Theorien nehmen diese Sauerstoffverbindungen auch Einfluss auf unseren Alterungsprozess. Der Umkehrschluss ist somit naheliegend: Umso mehr Antioxidanzien vorhanden sind, umso besser können aggressive Sauerstoffverbindungen quasi in Schach gehalten werden. Dadurch schlagen wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe – wir schützen zum einen unsere Zellen und verlangsamen dadurch zum anderen auch unseren Alterungsprozess.

Weiterhin ist Vitamin C auch ein wichtiger Faktor zur Bildung von Bindegewebe. Das ist grundlegend in jeder Lebensphase, aber insbesondere während der Wundheilung und/oder Narbenbildung von Bedeutung. Auch für unseren Fettstoffwechsel spielt es eine Rolle, da es an der Bildung der Gallensäuren beteiligt ist. Diese sorgen für ein emulgieren der von uns über die Nahrung aufgenommenen Fette, sodass diese besser für die enzymatische Verdauung aufbereitet und in unserem Dünndarm folglich besser resorbiert werden können. 

Darüber hinaus verbessert Vitamin C auch die Eisenaufnahme im Dünndarm. Laut Nationaler Verzehrstudie II erreichen über 50 % der hierzulande lebenden Frauen die empfohlene Eisenzufuhr leider nicht. Besonders betroffen sind hiervon Frauen im zeugungsfähigen Alter. Aufgrund des Menstruationszyklus wird einfach mehr Eisen benötigt und dieser Mehrbedarf wird häufig nicht durch die Ernährung gedeckt. 

Spätestens an diesem Punkt stellt sich da natürlich die Frage, woher wir es bekommen und wieviel  benötigt wird? Laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) liegt die Zufuhrempfehlung für Männer bei 110 mg, für Frauen hingegen bei 95 mg pro Tag. Diese Empfehlungen gelten wohlgemerkt für erwachsene Nichtraucher.

Solltest Du also Raucher sein, empfiehlt es sich aufgrund deines höheren Vitamin C-Bedarfs als Mann 155 mg und als Frau 135 mg pro Tag aufzunehmen. Die Palette an Obst- und Gemüsesorten, die Vitamin C enthalten, ist zum Glück groß und hält somit für jede geschmackliche Vorliebe etwas bereit. Neben Zitrusfrüchten enthalten auch Sanddorn und die unten gelisteten Lebensmittel ausreichend Vitamin C, um spielend Deinen Tagesbedarf zu decken.

Wichtig für die Zubereitung in Deiner heimischen Küche ist die Tatsache, dass Vitamin C sehr anfällig gegenüber Sonnenlicht und Hitze ist. Es wirkt sich also günstig aus, Paprika, Grünkohl & Co. lieber auch mal roh, zum Beispiel als Salat, zu essen oder sie zu dünsten statt in Flüssigkeit zu kochen.

Wenn Du mehr zum Thema vollwertige Ernährung wissen möchtest, schau gern im Bereich Ernährungsberatung oder weiterhin auf unserem Blog vorbei. Neben ernährungsrelevanten Artikeln und Online-Ernährungsberatung hast Du hier auch die Möglichkeit, auf unser Angebot zu individuellem Personal Training oder physiotherapeutische Behandlungen zurückzugreifen. Unsere 1:1 Betreuung findet zur Zeit ausschließlich online statt, da auch wir darauf bedacht sind, Dich keinem vermeidbaren Gesundheitsrisiko auszusetzen.

In diesem Sinne: Tue Gutes für Dich selbst, bleib gesund und starte gut in den Frühling!

Dein Coach Carsten

Quellen:

Elmadfa I. (2019): Ernährungslehre, 4. Auflage, Stuttgart: Verlag Eugen Ulmer

Elmadfa I., Leitzmann C. (2019): Ernährung des Menschen, 6. Auflage, Stuttgart: Verlag Eugen Ulmer

Max-Rubner-Institut (2008): Nationale Verzehrstudie 2, Ergebnisbericht Teil 2, Zugriff am 01.11.2019. Verfügbar unter: https://bit.ly/2C6k0It

2020-04-13T10:24:20+02:00

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